Diagnose – Auch Ihre Schmerzen haben eine behandelbare Ursache

Wer in die Praxis von Samuel Lindner kommt, hat meist schon eine längere Odyssee hinter sich. Chronische Schmerzen, bei denen Schmerzmittel nicht mehr anschlagen und Mediziner ratlos sind – in solchen und ähnlichen Fällen setzt die Methode von Samuel Lindner und seinen Kolleginnen an.

In der Praxis werden wissenschaftlich die sogenannten Auslöse- bzw. Triggerpunkte gesucht, die tatsächlich den Schmerz auslösen. Denn nicht immer sitzt der Schmerz auch dort, wo er entsteht.

Durch Unfälle oder seelische Belastungen können sich Muskelfasern so verkrampfen, dass kleine Knoten – die Triggerpunkte – entstehen, die die optimale Blut- und Sauerstoffzufuhr verhindern. Nerven können sich entzünden und das zentrale Nervensystem überreizen. Das Ergebnis ist, dass der Schmerz an einer ganz anderen Stelle des Körpers empfunden wird.

In der Privatpraxis wird Wert darauf gelegt, dass für jeden Patient eine geeignete Behandlungsmethode gefunden wird. Bei Finanzierungsfragen können Sie gern das Praxisteam ansprechen.

Um den wirklichen Entstehungsort der Schmerzen zu ergründen, erfolgt in der Praxis von Samuel Lindner als Erstes eine ganzheitliche Untersuchung und Diagnostik. Danach wird ein individuelles Behandlungskonzept auf den einzelnen Patienten zugeschnitten.

Ganzheitliche Untersuchung und Diagnostik

Ultraschall Elastografie

Die Ursache von Schmerzen sichtbar machen

Verhärtete Muskeln und Faszien können mit Hilfe der Ultraschall Elastografie sichtbar gemacht werden. Dieses hochmoderne Ultraschallverfahren kommt ursprünglich aus der Tumordiagnostik. Mit dieser speziellen Software können Triggerpunkte, also verhärtete und entzündete Bereiche im Bindegewebe, durch ihre verringerte Elastizität erkannt und farblich unterschiedlich dargestellt werden. Auch versteckt und tief sitzende Schmerzauslöser werden auf diese Weise sichtbar und können anschließend mit der passenden Methode behandelt werden.

Im Laufe der Behandlung kann mit der Ultraschall Elastografie in Abständen kontrolliert werden ob sich der Erfolg auch sichtbar einstellt, und wo noch Behandlungsbedarf besteht.

Stoßwellen Diagnostik

Die Schmerzen herausfordern

Um herauszufinden, ob die verkürzten und verhärteten Muskeln und Faszien tatsächlich der Auslöser für die Schmerzen sind, kommt die Stoßwellen Diagnostik zum Einsatz.

Dabei werden mit moderner Stoßwellentechnologie, bekannt aus der Behandlung von Nierensteinen, die Triggerpunkte gereizt. So kann der Schmerz gezielt ausgelöst werden und es wird auf diese Weise abgeklärt, ob der Triggerpunkt tatsächlich für den Schmerz verantwortlich ist – auch wenn Triggerpunkt und Schmerzort nicht unbedingt übereinstimmen.

Anschließend kann mit der Behandlung der Triggerpunkte begonnen werden.

Beweglichkeitsscan

Gezielt auf dem Weg der Besserung

Auch die Beweglichkeit der Gelenke kann durch verkürzte oder verhärtete Muskelfasern, die sogenannten Triggerpunkte, eingeschränkt sein. Ein Problem, unter dem viele Patienten leiden. Um einzugrenzen, welche Gelenke betroffen sind, vermessen wir diese genauso wie die Wirbelsäule mit einem Spezialwinkelmesser.

Im Verlauf der Therapie ist es ebenfalls nötig, die Beweglichkeit der Gelenke immer wieder zu prüfen. So können wir den Effekt der Therapie besser kontrollieren. Denn bei vielen Patienten kommt es vor, dass erst die Beweglichkeit zunimmt, bevor der Schmerz abnimmt.

Der Beweglichkeitsscan ist also ein wichtiges Kontrollmittel, um die Behandlung der Triggerpunkte optimal zu beobachten.